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Last Call: „Wir werden bis zur Sonne gehen“
Die aktuelle Ausstellung „Wir werden bis zur Sonne gehen. Pionierinnen der geometrischen Abstraktion“ im Wilhelm-Hack-Museum rückt erstmals ganz geballt die Bedeutung von Künstlerinnen für die Entwicklung der geometrischen Abstraktion in den Fokus. Gezeigt werden Werke, die zwischen 1914 und 1980 entstanden sind: Der Parcours der Ausstellung führt von der russischen Avantgarde und dem Bauhaus in Deutschland über Entwicklungen in den 1920er und 1930er Jahren in Paris bis zur Etablierung der geometrischen Abstraktion als Weltsprache nach 1945. Betitelt ist die Schau nach einer der wenigen allgemein bekannten Vertreterinnen dieser Kunstströmung: Sonia Delaunay nannte so ihre Autobiografie. Um sie gesellen sich über 60 weitere Frauen und ihre Werke, ein Großteil davon für Laien unter der Rubrik „nie gehört…“ fallend und desto wertvoller neu zu entdecken! Denn die Geschichte der geometrischen Abstraktion kann nicht ohne Frauen geschrieben werden! Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. April; öffentliche Führungen finden samstags jeweils um 15 Uhr statt. In den Osterferien gibt es zudem ein viertägiges Kreativprogramm für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. (Foto © Lys Y. Seng)